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Quetzacoatel( Anhang zu Pazuzu http://pazuzu01.spaces.live.com/ )
1Quetzalcoatl(auch Quetzalcouatl geschrieben)Quetzalcoatl (Nahuatl gefiederte Schlange) ist eine Gottheit mehrerer mesoamerikanischer Kulturen, darunter die Azteken und die Tolteken. Er spielt u. a. auch bei der Eroberung Mittelamerikas durch die Spanier eine große Rolle. Das Maya-Wort für Quetzalcoatl lautet Kukulcán.
Nach dieser Gottheit sind der Asteroid (1915) Quetzálcoatl sowie ein ausgestorbener Flugsaurier, der Quetzalcoatlus, benannt. Der Gott Tlahuizcalpantecutli dürfte eine besondere Erscheinungsform des Quetzalcoatl darstellen
Bei den Tolteken wurde Quetzalcoatl als Haupt- und Schöpfergott verehrt. Er wurde für den Morgenstern gehalten
Kukulcán
Die Pyramide des Kukulcán (Kukulcán: Maya-Wort für Quetzalcoatl), auch El Castillo genannt, liegt in der Ruinenstadt Chichén Itzá, in Yucatán (Mexiko).
Im Inneren des Gebäudes, das über einen Gang an der Nordseite zu erreichen ist, befindet sich ein überbauter Tempel mit zwei Räumen. Darin findet man die Opferfigur eines Chac Mool sowie einen Jaguarthron. Die Pyramide ist 30 m hoch, hat eine Grundkantenlänge von 55 m und umfasst 365 Stufen, die sich auf die Anzahl der Tage eines Jahres beziehen. Neben ihrer Funktion als Tempel erfüllte sie wahrscheinlich auch die Aufgabe eines Kalenders.
Bemerkenswert ist das "Schauspiel der gefiederten Schlange". Dieses ist in jedem Jahr zur Tagundnachtgleiche (21. März und 23. September) zu bestaunen. Der Schatten der gestuften Pyramidenkanten fällt dabei auf die Wange einer der Treppen. Dabei entsteht der Eindruck als würde sich dort eine Schlange hinunterwinden. Das Treppenende ist dementsprechend durch einen steinernen Schlangenkopf gestaltet.
Tlahuizcalpantecuhtli
Tlahuizcalpantecuhtli ([tɬaː.wis.kal.panˈteːkʷ.tɬi]; alternative Schreibweisen: Tlahuixcalpantecuhtli und Tlahuizcalpantecutli, aztekisch für Herr des Morgensternes) ist eine Gottheit der aztekischen Mythologie. Als Personifikation des Morgensterns und als Bruder des Xolotl stellt Tlahuizcalpantecuhtli eine andere Erscheinungsform des Quetzalcoatl dar. Tlahuizcalpantecuhtli ist weiters Gott der Morgenröte und wird als gefährlicher und übelwollender Gott dargestellt, der durch Pfeilschüsse und Wurfspeere Unheil verbreitet.
TulaTula war die Hauptstadt der Tolteken, einer der wichtigsten Kulturen Mexikos. Sie wurde später auch oft mit dem mythischen Tollan gleichgesetzt. Tula liegt 65 km nordwestlich von Mexiko-Stadt. Die Nahuatl sprechenden Tolteken wanderten aus dem Norden Mexikos als Barbaren ein, wie es häufig in der Geschichte Mexikos geschah. Im Laufe der Zeit übernahmen sie die Herrschaft in dem Gebiet, das vorher unter dem Einfluss von Teotihuacán stand. Das bekannteste erhaltene Gebäude ist die Morgenstern-Pyramide (auch Tempel des Quetzalcoatl, Tempel des Tlahuizcalpantecuhtli oder Tempel B), auf deren Plattform eine Gruppe von fünf Meter hohen steinernen Kriegern steht, die ursprünglich wohl das Dach des Tempels getragen haben. Am Eingang stehen große Schlangen-Statuen. Auch das große Fries, auf dem Jaguare und Adler Menschenherzen fressen, ist heute noch beeindruckend. In den Säulenhallen des Palastbezirkes sind noch erhaltene Original-Gemälde zu sehen. Die mythische Geschichte der Stadt erzählt, dass 947 n .Chr. Quetzalcoatl („gefiederte Schlange“) geboren wurde und 980 n. Chr. den Thron bestieg. Tezcatlipoca („Rauchender Spiegel“) zettelte einen Aufruhr an und Quetzalcoatl musste mit einer großen Schar von Tolteken Tula verlassen. Ein Teil ließ sich im Gebiet der Mixteken nieder. Ein anderer Teil zog in das Gebiet der Maya nach Yucatán, wo sie die Stadt Chichén Itzá gründeten. Es gibt viele Parallelen in der Architektur der beiden weit voneinander entfernten Städte. Im 13. Jahrhundert wurde Tula endgültig zerstört. Als letzte Handlung wurden die großen Kriegerfiguren am Fuß der Pyramide rituell begraben, wodurch sie der Nachwelt erhalten blieben. Die toltekische Gesellschaft scheint sehr kriegerisch gewesen zu sein; Krieger-Gemeinschaften spielten wohl eine ähnlich große Rolle wie später bei den Azteken. Die Tolteken scheinen auch die Sitte der Massenmenschenopfer eingeführt zu haben. Menschenopfer Im archäologisch inzwischen weitgehend nachgewiesenen Opferkult der Azteken entfaltete sich das Menschenopfer zeitgenössischen Berichten zufolge zu einem ungewöhnlich reich entwickelten Ritual. Jährlich sollen 10.000 bis 20.000 Gefangene von den Azteken geopfert worden sein. Täglich soll Huitzilopochtli ein Menschenopfer zur Unterstützung der Sonne bei ihrem Aufgang dargebracht worden sein. Opferte man Huitzilopochtli, so der aztekische Glaube, kein Menschenblut, so würde die Welt vernichtet. Opferungen für Huitzilopochtli sollen wie folgt vor sich gegangen sein: Das Opfer wurde von vier Priestern auf einem hohen Steinblock ausgestreckt. Ein fünfter Priester führte mit einem Steinmesser über der Brust des Opfers einen schnellen Längsschnitt durch und durchtrennte dabei Brustbein und Rippen. Das schlagende Herz wurde herausgerissen und der Sonne entgegengehalten. Die Abbilder der Götter wurden anschließend mit dem Blut getränkt.Die Weihe des Großen Tempels in Tenochtitlán soll von der Opferung tausender Menschen begleitet gewesen sein. Die Opfer für Xipe Totec sollen an einen Pfahl gefesselt und mit Pfeilen durchbohrt worden sein. Danach soll man ihnen die Haut abgezogen haben, die anschließend 20 Tage vom Priester getragen wurde. Die Mutter Erde Teteoinann forderte die Häutung weiblicher Opfer. Nach spanischen Quellen gehörte zur ursprünglichen Form des aztekischen Spieles Ulama die anschließende Opferung der gesamten Verlierermannschaft. Die Azteken haben sogenannte Blumenkriege durchgeführt, um Gefangene zu machen, die als Material für Menschenopfer dienten. Mehrfach wird berichtet, dass gefangengenommene Conquistadores während der spanischen Eroberungskriege in Mexiko geopfert wurden. Die Glaubwürdigkeit dieser Berichte wurde wiederholt in Frage gestellt , das beschriebene Faktum des Menschenopfers jedoch archäologisch im Grundsatz bestätigt.Die Azteken sollen adlige Opfer zuweilen im rituellen Kampf getötet haben: Dem Geopferten, der lediglich einen Lendenschurz trug und an den Boden gekettet war, habe man eine Waffe und einen Schild gegeben und er musste dann bis zu seinem Tod gegen einen gepanzerten Jaguarritter kämpfen.
Chichén ItzáChichén Itzá ist eine Ruinenstätte auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán, ca. 120 km östlich von Mérida. Nach dem Manuskript von Chumayel wurde Chichén Itzá in den Jahren 435 bis 455 vom Volk der Maya gegründet. Dem widersprechen allerdings Dokumente, deren früheste Erwähnung der Stadt Chichén Itzá auf das Jahr 879 zurückgeht. Die Tempelstadt mit etwa einem Kilometer Durchmesser war um zwei große Cenoten errichtet worden, von denen eine die Wasserversorgung der Stadt sicherstellte. Bewohnt wurde die Stadt nur von Priestern und Regierungsfunktionären, da sie die Hauptstadt eines Maya-Reiches darstellte. Die Bauern, die in der Umgebung Ackerbau betrieben, wohnten um die Anlage herum in Stroh- und Lehmhütten. Der Name Chichén Itzá besteht aus drei Wörtern aus der Sprache der Itzá-Maya: chi (Mund), chén (Brunnen oder Teich) und itzá (Eigenbezeichnung des Volkes). Zusammengesetzt also: „Der Mund des Brunnens der Itzá“. Mit dem Brunnen war vermutlich die Cenote der Stadt gemeint. Die Maya verließen Chichén Itzá bereits ungefähr 200 Jahre später wieder, nämlich 682 oder 690, je nach Quellenangabe. Ein erneutes Aufblühen erlebte die Stadt um das Jahre 987, als das Volk der Tolteken unter Führung ihres Herrschers Tula die Anlagen neu besiedelte. Die Tolteken, vermischt mit dem Volke der Chichimeken, teilten sich nach der Vertreibung des später zum Gott erhobenen Herrschers Quetzalcoatl auf. Ein Teil verließ die Hauptstadt Tollan (bzw. Tula) und beeinflusste die im südlichen Mexiko ansässigen Mixteken, während die restlichen Tolteken die Mayastädte Chichén Itzá, Tulúm und Uxmal eroberten. In Chichén Itzá veränderten die Tolteken vor allem den Baustil, sodass das Castillo toltekischen Pyramiden nicht unähnlich ist. Neuerdings erklärt man sich den toltekischen Einfluss allerdings nicht mehr durch eine gewaltsame Eroberung, sondern dadurch, dass fremde Händler Auswirkungen auf die Kultur der Maya gehabt haben könnten. Nach dem Untergang von Chichén Itzá durch stetige Abwanderung wurde die Hafenstadt Tulúm neues Zentrum der Maya, die sich nun auf den Seehandel ausrichteten und so auch kurz vor ihrem Niedergang auf die spanischen Entdecker treffen. Es lässt sich jedoch sagen, dass mit dem Ende der Stadt auch die Blütezeit der Maya vorüberging. El Castillo - das Schlosssiehe auch den Artikel Pyramide des Kukulcán Im Zentrum der Tempelanlagen von Chichén Itzá befindet sich die als Castillo (span. für „das Schloss“) bezeichnete große Stufenpyramide. Das dreißig Meter hohe Bauwerk hat als Zugang vier Treppen auf allen Seiten. Diese Treppen bestehen aus je 91 Stufen, mit vier multipliziert und mit der letzten Stufe vor dem Tempel addiert ergibt das die Zahl von 365 Treppenstufen. Diese Zahl stellt nicht nur zufällig die Zahl der Tage im Jahr dar. Die Konstruktion der Tempelpyramide in Chichén Itzá beweist mit anderen Worten, welche enormen Kenntnisse der Astronomie die Maya bereits besaßen. Das Castillo trägt auf seiner Spitze den Tempel von Kukulcán, der Schlangen-Gottheit der Maya, deren Namen sich vom toltekischen Quetzalcoatl ableitet. Der sechs Meter hohe Tempel auf der Pyramide musste bei der Entdeckung der Stadt Chichén Itzá zuerst wieder aus seinen Ruinen aufgebaut werden, da er im Laufe der Jahrhunderte zerfallen war. Im Innern des Tempels des gefiederten Schlangengottes fanden die Entdecker einen herrlichen Jaguar aus Stein, der in rot bemalter Form und Augen aus Jade als Sitz gestaltet war und so wohl einst als Thron eines Hohepriesters gedient haben könnte. Archäologen sehen zudem einen Zusammenhang zwischen dem Baustil der Tolteken und der Architektur der Stufenpyramide Castillo, weshalb die bereits bestehende Annahme erhärtet wurde, dass die Kultur der Mayas unter toltekischem Einfluss stand. Das „Castillo“ ist der unbestrittene Publikumsmagnet in Chichén Itzá. Es besitzt diesen Rang allerdings nicht nur aufgrund seiner beeindruckenden Bauweise und Größe, sondern auch aus einem weiteren Grund. Zweimal im Jahr, zur Tagundnachtgleiche, versinkt eine Seite der Pyramide fast vollständig im Schatten, dann wird nur noch die Treppe von der Sonne angestrahlt und auf ihr zeichnen sich die Stufen der Pyramide ab. Dieses gezeichnete Band vereint sich schließlich mit einem Schlangenkopf am Fuß der Pyramide und stellt so eine gefiederte Schlange dar. Die Gottheit Kulkulkan, zu deren Ehren die Stufenpyramide erbaut worden war, stellt die Wissenschaftler bis heute noch immer vor Rätsel.
Templos de los guerreros - Der KriegertempelDer Kriegstempel ist ein schönes Beispiel für die Maya-Toltekische Architektur. Er steht nordöstlich der Pyramide von Kukulán, am nördlichen Ende der 1000 Säulen. Die oberste Plattform erreicht man über eine Treppe, die allerdings für Touristen gesperrt ist. Dort ist der Gott Chac Mol in halb liegender Haltung zu sehen. Durch einen Irrtum wurde ihm der Name Chac Mol durch einen französischen Archäologen verliehen, er hat nichts mit dem Regengott Chac zu tun. Die unteren Wände sowie einige Säulen sind mit Maskenreliefs geschmückt. Jene Masken stellen Krieger und Adler dar, welche Menschenherzen zerfressen. Auf der oberen Plattform befindet sich der Tempeleingang, der mit zwei Schlagpfeilern markiert ist. Diese Schlagpfeiler entsprechen toltekischem Stil. Hingegen entstammen die Rüsselnasen des Regengottes Chac, wie sie an den Tempelrändern zusehen sind, dem Baustil der Maya. Auf der Nordseite des Tempels befindet sich eine Treppe, die ins Tempelinnere führt. Dieser Tempel ist von einer prunkvollen Säulenhalle umgeben, die als „Halle der 1000 Säulen“ bezeichnet wird (span. Grupo de las Mil Columnas). Iglesia - Die KircheDie sogenannte Iglesia (Kirche) befindet sich am südlichen Rand der Stätte und gehört zu einer Gruppe weiterer Puuc-Monumente wie dem Haus der Nonnen. Sie ist mit langnasigen Göttermasken bedeckt und weist die zurückgesetzten Friese auf, die für die endklassische Architektur der Puuc-Region charakteristisch waren. Die Iglesia ist dem Regengott Chac gewidmet. Sie besitzt nur eine Tür und die Fassade ist vollständig ausgeschmückt mit Abbildungen von Tieren und Göttern. Man nimmt an, dass die Iglesia eine Grabanlage gewesen ist. Caracol - Der SchneckenturmDer Caracol liegt im Süden von Chichén Itzá, direkt neben der Iglesia. Das Bauwerk in Chichén Itzá ist nicht zu verwechseln mit Caracol, einer Urwaldstadt der Maya im heutigen Belize. Das Gebäude in Chichén Itzá stellt ein Observatorium dar, in der Bauweise mit einem runden Gebäude mit steinerner Kuppel erinnert es auch an eine europäische Sternwarte. Runde Gebäude sind eigentlich in Mittelamerika selten. Caracol bedeutet „Schneckenturm“, dieser Begriff kommt von der Wendeltreppe im Inneren, die in den obersten Aufbau des Gebäudes führt. Das Gebäude baut sich in drei Stufen auf: die beiden unteren "Plattformen" sind genau symmetrisch zu den anderen Gebäuden ausgerichtet. Anders jedoch die Sternenwarte selbst, Sie ist in einem anderen Winkel ausgerichtet, was bei einer Luftaufnahme sehr gut zu erkennen ist. Grund für die unterschiedlichen Ausrichtungen war wohl dass zuerst ein Tempel gebaut werden sollte, sich jedoch die Wissenschaftler gegen dieses Vorhaben wehrten weil der Platz ihrer Ansicht nach ideal für ein Observatorium war. Die Sternenwarte wurde so ausgerichtet, dass man die Venus, den Sonnenuntergang und den astronomischen Süden sehen konnte. Der Baustil des Schneckenhauses war der Puuc-Stil, in dem bis zur Endklassik Gebäude errichtet wurden. Juego de Pelota - Der BallspielplatzIn Chichén Itzá hat man insgesamt zwölf Ballspielplätze gefunden. Der Juego de Pelota stellt den größten und bedeutendsten von mehr als 520 Ballspielplätzen auf Yucatán dar. Er befindet sich ungefähr einhundert Meter nordwestlich der Pyramide von Kulkulkan. Die Ausmaße des Spielfeldes betragen 168 x 38 m und es wird von acht Meter hohen Mauern flankiert, die unter anderem für das Publikum gedacht waren. Die Form der Spielfläche erinnert an zwei gegeneinandergestellte „T“. Das Ballspiel war an sich unmenschlich anstrengend. In der Höhe von 6,50 Metern ist an jeder Seite je ein schlangenverzierter Ring befestigt, durch den der Ball geschlagen werden musste. Für den Ball gab es verschiedene Gewichtsklassen: 400, 1000, 2000 oder 4000 Gramm. Der Ball musste ohne Hilfe der Hände und Beine gespielt werden (also mit Schultern, Brust und Hüfte). Grund hierfür war dass der Ball den Weg der Sonne repräsentierte. Auf Abbildungen kann man die Schutzkleidung erkennen, diese war aus gehärtetem Leder gefertigt, außerdem trug ein Teil der Spieler zwei verschiedene Schuhe. Einer davon hatte einen Schutz für den Knöchel damit sich der Spieler beim hinrutschen zum Ball nicht verletzte. Ging der Ball ins Aus wurde er mit Hilfe eines Stocks zurück ins Spiel gebracht (man durfte den Ball ja nicht mit Hand oder Fuß berühren). Die Motive der beiden Ringe lassen Rückschlüsse auf das Spiel zu. Volkskundler in Mexiko sind sich bis heute nicht sicher ob nicht der Mannschaftskapitän der Verlierer, sondern sogar der der Gewinner geopfert wurde. Jede Mannschaft hatte zwischen fünf und sieben Spieler, die bisweilen auch ungleich aufgeteilt wurden. Besondere Aufmerksamkeit jedoch sollte der Akustik des Spielplatzes gewidmet werden. Heute, da die interessanten Stellen abgesperrt sind, stellt man sich jeweils in die mittigen Kopfgebäude, so kann man sich in Ruhe unterhalten, obwohl der andere fast 200 Meter weit entfernt ist, ohne dass Drittpersonen die Unterhaltung mitbekommen. Was allerdings heute noch funktioniert, ist, dass wenn man irgendwo auf dem Platz in die Hände klatscht, man ein 7-faches Echo erhält, da die Mauern am Rande des Spielfelds aus sieben verschiedenen Kalk-und Sandsteinen gebaut wurden. Eine solche Konstruktion ist eine wahre Meisterleistung architektonischen Handwerks. Cenote - Der heilige BrunnenEtwa vierhundert Meter geradewegs nördlich der Pyramide von Kulkulkan liegt die beeindruckende Cenote Sagrada, zu Deutsch der heilige Brunnen. Von ihm hat Chichén Itza auch seinen Namen, nämlich Brunnen der Itza. Im Stadtgebiet von Chichén Itzá befinden sich zwei Cenoten, von denen die eine ein heiliger Opferplatz war. Auf seinem Grund fand man große Mengen von Gegenständen, unter anderem Schmuckstücke, Jade, Gold und verschiedene Keramiken. Zudem barg man über fünfzig Skelette der Geopferten. Um 1960 wurden die bedeutendsten Untersuchungen an der Cenote vorgenommen, die viele tausend Fundstücke zutage brachten. Die Bedeutung dieses Brunnens übertrifft die jedes anderen auf Yucatán. Weitere GebäudeZu den weiteren Gebäuden in der Tempelstadt Chichén Itzá gehörte zu den bereits genannten architektonischen Meisterleistungen die Plattform der Venus. Sie befindet sich neben der großen Pyramide, die Treppen der Plattform werden flankiert von einem Schlangenkopf, der Quetzalcoatl-Kulkulkan als Morgenstern darstellt. Am Rande Chichén Itzás stehen das Grab des hohen Priesters und das rote Haus. Ersteres ist pyramidenförmig gebaut, wobei Schlangen die Treppen säumen. In seinem Innern führt ein vierundzwanzig Meter tiefer Schacht zu den Gräbern hinunter. Das rote Haus wiederum erhielt seinen treffenden Namen von den rot bemalten Fragmenten, die man im Inneren des Hauses fand. Das Gebäude diente wahrscheinlich öffentlichen und religiösen Zwecken. Der Markt der Tempelstadt Chichén Itzá ist ein Beispiel für Hofgalerien, die nach der Blütezeit der Maya entstanden. Der Platz ist gesäumt von Säulen und kann über weite Treppen erreicht werden. Weitere Bauten sind die Gräberplattform, die nordöstliche Kolonnade, die skulpierten Säulen und das Nonnenkloster. Das Gebäude, dessen Zweck nichts mit einem Kloster zu tun hat, wurde von den Spaniern benannt. Sie glaubten, es diene als Wohnstätte zur Opferung bestimmter Jungfrauen.
Aztekischer Kalenderstein Der normale aztekische Kalender richtete sich nach dem Sonnenjahr und hieß Xihuitl. Er umfaßte 18 Monate zu je 20 Tagen plus 5 extra Tage, die unglücksvoll gewesen sein sollen. Jeder Monat hatte 4 Wochen zu je 5 Tagen. Der letzte Tag in der Woche war öffentlicher Markttag (tianquiztli) und gleichzeitig Fest- und Ruhetag. So gab es insgesamt 288 Arbeitstage und 72 tianquiztli im Jahr. An den 5 Unglückstagen sollte man nicht arbeiten. Dies ergab insgesamt 365 Tage. Da aber das Jahr ca. 6 Stunden länger ist, ergab sich ein Überschuß an Tagen. Deshalb wurde nach jeweils 52 Jahren 12 ½ Schalttage eingeschoben. Damit wurde eine genauere Angleichung an das Sonnenjahr erreicht, als in jedem europäischen Kalender.
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Quetzalcouatl
Mit freundlichen Genemigung von Azazel
http://www.daemonen.de/
Im Jahre "Eins Rohr" wurde - so heißt es Quetzalcouatl geboren, den man "Unseren Fürsten, den Priester Eins Rohr" nennt. Man sagt, seine Mutter sei eine Frau namens Chimalman, "Liegender Schild", gewesen. "Wolkenschlange" hatte das weiße Steinmeßer, das Abbild der Göttin "Obsidianschmetterling", zu seinem Gott gemacht und trug es in einem Bündel auf seinem Rücken mit sich herum. Er zog nach dem Lande Comallan, um Eroberungen zu machen. Als die Leute von Comallan davon erfuhren, gingen sie "Wolkenschlange" entgegen, legten Speise für ihn hin und besänftigten ihn. Danach zog er nach Teeamman. Die Einwohner besänftigten ihn ebenfalls und sprachen: "Was macht der Herr? Er möge kommen und seine Stachelpflanze entgegennehmen Danach eroberte "Wolkenschlange" Colhuacan. Nachdem er Colhuacan besiegt hatte, ging er weiter nach Ueuetocan und Pochtlan. Auch dort war er siegreich. Nun zog er nach Uitznauac, um dort auch Eroberungen zu machen. Da begegnete er Chimalman. Chimalman legte ihren Schild auf den Boden, danach Speer und Wurfbrett. Ganz nackt stand sie da, ohne Hüftrock und Hemd. Und als "Wolkenschlange" sie gesehen hatte, schoß er seine Pfeile nach ihr. Der erste Pfeil, den er schoß, ging über ihren Kopf hinweg; sie bückte sich nur. Als er zum zweiten Male nach ihr schoß, ging der Pfeil an ihrer Seite vorbei, denn sie bog sich zur Seite. Als er zum dritten Male schoß, fing sie den Pfeil mit der Hand auf, und als er das vierte Mal schoß, ließ sie den Pfeil zwischen ihren Beinen hindurchgehen. Nachdem "Wolkenschlange" viermal vergeblich nach ihr geschoßen hatte, kehrte er um und zog von dannen. Chimalman floh und ließ sich in einer Höhle nieder, die in einer Schlucht lag. Noch einmal rüstete sich "Wolkenschlange", sie zu töten; noch einmal ging er auf die Suche nach ihr. Als er sie nicht fand, mißhandelte er die Weiber der Uitznaua. Da sagten die Weiber der Uitznaua: "Laßt uns hingehen, sie zu holen!" Und sie gingen zu Chimalman und sprachen zu ihr: ",Wolkenschlange sucht dich; deinetwegen mißhandelt er deine Schwestern." Da ging Chimalman nach Uitznauac. Wiederum zog "Wolkenschlange" aus, und diesmal begegnete er ihr. Sie hatte nur die Schambinde um wie früher und legte ebenso - wie damals - Schild und Speer nieder. Der erste Pfeil ging wieder über ihren Kopf hinweg, der zweite an ihrer Seite vorbei, den dritten fing sie mit der Hand auf, und der vierte flog zwischen ihren Beinen hindurch. Da ergriff er sie und legte sich zu ihr nieder. Chimalman wurde schwanger. Ehe ihr Kind geboren wurde, quälte es seine Mutter vier Tage lang sehr; dann kam Quetzalcouatl zur Welt. Bei seiner Geburt starb seine Mutter. Im Jahre "Zwei Rohr" baute sich unser Herr "Eins Rohr" seine Fastenhäuser, Kultstätten und Bethäuser. Vier solcher Häuser baute er sich: ein mit Türkismosaik belegtes Balkenhaus, ein Haus aus roter Muschelschale, eines aus weißer Muschelschale und eines aus Quetzalfedern. In ihnen betete er, diente Gott und brachte seine Zeit mit Fasten zu. Mitten in der Nacht stieg er zum Waßer hinab, um an der Stelle zu baden, die man "Waßerpalast am Ort des Zinns" nannte. Seine Agaveblattspitzen legte er auf den Bergen Xicocotl, Uitzco, Tzincoc und Nonoualcatepetl nieder. Statt der Agaveblattspitzen dienten ihm grüne Edelsteine zur Kasteiung, statt Fichtenzweigen Quetzalfedern bei der Darbringung, und er räucherte mit echten Türkisen, grünen Edelsteinen und roter Muschelschale. Die lebenden Opfer, die er darbrachte, waren Schlangen, Vögel und Schmetterlinge. Man berichtet, daß er die im Innern des Himmels Thronenden als seine Götter verehrte und anrief - die Göttin "Sternenrock" und den Gott "Sternensonne", die "Herrin unseres Fleisches" und den "Herrn unseres Fleisches", den "Kohlschwarzen" und den "Blutroten", den, der die Erde gegründet hat", und den, "der sich über der Erde als Flocke erhebt". Er schrie hinauf zum "Ort der Zweiheit" - so hörten die Alten -, dem über dem neunfach verkettet liegenden obersten Himmel. Nur die Götter, die dort wohnen, rief er an; nur zu ihnen betete er in tiefster Demut und Zerknirschung. Zu seiner Zeit erst kamen durch ihn große Reichtümer zu den Menschen: grüne Edelsteine und echte Türkise, Gold und Silber, rote und weiße Muschelschalen, Federn der Quetzalvögel und Kotingas, der roten Löffelreiher und gelben Trupiale, Tzinitzcan und Ayoquan. Er brachte den Menschen auch die vielerlei Arten Kakao und Baumwolle. Ferner war er ein großer Künstler in allen seinen Werken: seinen Eß- und Trinkgefäßen, seinen blau, grün, weiß, gelb und rot bemalten Tongefällen und vielem anderen. Er begann auch einen Tempel für sich zu bauen und errichtete für ihn die Schlangenpfeiler; aber er vollendete ihn nicht und kam nicht damit zum Ziel. Solange er lebte, zeigte er sich nicht vor seinen Untertanen. An einem schwer zugänglichen Orte im Innern des Palastes lebte er streng bewacht. Seine Herolde hüteten ihn, indem sie ihn mit vielen Mauern umgaben; und so viele Mauern ihn umgaben, so viele Scharen von Herolden waren da. Er selbst saß auf einer Matte aus grünen Edelsteinen, Quetzalfedern und Gold. Man sagt, daß oft böse Dämonen versuchten, ihr Spiel mit Quetzalcouatl zu treiben. Sie drangen in ihn, er möge Mens "Es soll nicht soweit kommen!" Denn er liebte seine Untertanen, die Tolteken, zu sehr, als daß er welche von ihnen opfern wollte. Er opferte andere Lebewesen: Schlangen, Vögel und Schmetterlinge. Dadurch versetzte er die Dämonen in Zorn, so daß sie begannen, ihm üble Streiche zu spielen, und sie sagten, sie wollten ihn arm und elend machen und ihn aus dem Lande treiben, wie es dann später auch wirklich geschah. Als einst Quetzalcouatl und die Tolteken in der Erfüllung ihrer religiösen Pflichten läßig geworden waren, kamen drei Dämonen, um ihnen Unheil zu verkünden. Sie taten durch Zeichen und Wunder kund, daß Tollan untergehen werde. Einer der Dämonen war Tezcatlipoca. Man sagt, er habe sich in ein altes Männchen verwandelt, eines tiefgebeugten, weißhaarigen Männleins Gestalt angenommen. So ging er zum Hause Quetzalcouatls. Dort sprach er zu den Dienern: "Ich will den Herrn Quetzalcouatl sehen." Da antworteten die Diener ihm: "Hebe dich fort, Alterchen, der Herr ist krank, du wirst ihn belästigen." Der Alte aber sagte: "Ich muß ihn auf alle Fälle sehen, ich muß zu ihm." Und sie sprachen zu ihm: "Es ist gut, warte! Wir werden dich mit ihm sprechen laßen." Darauf benachrichtigten sie Quetzalcouatl und sagten: "Unser Fürst, da ist ein altes Männlein gekommen, das dich sehen will. Es sieht so aus, als sei es eine Falle für dich. Wir haben ihn hinausgeworfen, aber er will nicht gehen. Er sagt, er wolle den Herrn sehen." Da sprach Quetzalcouatl: "Er möge hereinkommen, denn ich erwarte ihn schon seit mehreren Tagen." Darauf ließen sie das alte Männlein bei Quetzalcouatl eintreten. Er begrüßte ihn und sprach zu ihm: "O Herr! Mein Enkel, wie befindest du dich? Hier ist eine Medizin, die ich dir mitgebracht habe. Trinke sie." Und Quetzalcouatl erwiderte: "Tritt herzu, Alter. Es hat dich Mühe gekostet, zu mir zu kommen. Schon seit mehreren Tagen erwarte ich dich." Wieder fragte der Alte: "Mein Enkel, wie befindest du dich?" Quetzalcouatl antwortete: "Ich bin überall sehr krank; meine Hände, meine Füße taugen nirgends mehr etwas, mein Leib ist ganz abgestorben, kraftlos und wie aus den Fugen gegangen." Da sprach der Alte zu ihm: "Hier ist eine Medizin. Sie ist sehr gut und lind, und sie berauscht. Wenn du sie trinkst, wird sie dich trunken machen und deinen Leib heilen, und du wirst weinen, dich verwaist fühlen, an deinen Tod denken und daran, wohin du dereinst gehen sollst." Quetzalcouatl fragte: "Wohin soll ich gehen, Alter?" Darauf sagte der Alte: "Du sollst nach Tollan Tlapallan gehen. Ein Mann ist dort der Hüter, ein alter Mann; ihr werdet miteinander beraten, und wenn du zurückkehren wirst, wirst du wieder ein kleines Kind werden." Und der Alte drang von neuem in ihn: "Auf, trinke die Medizin hier!" Quetzalcouatl sagte: "Nein, Alter; ich werde daran sterben." Aber der Alte sagte: "Trink nur, es wird dich schon danach gelüsten. Oder meinetwegen stelle den Trank auch nur vor dich hin; deine Seele wird danach lechzen. Koste ihn nur ein wenig." Quetzalcouatl kostete ein wenig; danach trank er ordentlich und sprach "Was ist das? Es ist sehr gut, es vernichtet meine Krankheit - wo ist sie geblieben? Ich bin nicht mehr krankt" Und der Alte sprach zu ihm: "Trinke noch einmal, die Medizin ist sehr gut, dein Leib wird davon stark werden." Darauf trank Quetzalcouatl noch einmal und wurde trunken. Er begann zu weinen, und tiefe Niedergeschlagenheit ergriff ihn. Nun erst machte er sich mit dem Gedanken vertraut, fortzugehen; seine Entschlußkraft wurde gebrochen, und er vergaß diesen Gedanken nie mehr. Das war ein Werk der Sinneßtörung, die der Dämon bewirkt hatte. Die Medizin aber, die er ihm gegeben hatte, war - wie berichtet wird - der weiße Wein, der aus dem süßen Saft der echten Agave bereitet wird. Man sagt, daß eine weiße Weihe von einem Speer durchbohrt über den Tolteken dahinflog; da sie nicht fern von ihnen über der Erde schwebte, konnten sie sehen, wie sie durch die Luft flog. Es heißt weiter, daß ein Berg, der "Grasberg", brannte. Bei Nacht sah man von ferne, wie er brannte; denn die Flamme leuchtete weithin. Als die Tolteken das sahen, wurden sie unruhig. Sie redeten die Arme zum Himmel empor, und allgemeines Geschrei erhob sich; es gab keine Ruhe, kein friedliches Leben mehr. Und da sie sahen, daß sich hier unheimliche, unheilverkündende Dinge begaben, sprachen sie: "Tolteken! Jetzt ist es aus mit uns, jetzt gehen wir dahin! Dahin sind Glanz und Macht der Tolteken! Durch unsere Läßigkeit haben wir das Unheil über uns kommen laßen. Was hilft's? Wohin in aller Welt sollen wir gehen? Oh, wir Unglücklichen! Laßt uns alle unseren Mut zusamm ennehmen!"
Man erzählt weiter, daß ein Steinregen über die Tolteken niederging; nachdem es Steine geregnet hatte, kam vom Himmel ein großer Opferstein herab. An einem Ort hinter Chapultepec fiel er nieder. Da verkaufte eine alte Frau, die dort wohnte, Opferfahnen. Sie sprach: "Nehmt sie hin, das sind eure Fahnen." Und die, die sterben wollten, sagten: "Kauft mir eine." Dann gingen sie dahin, wo der Opferstein sich befand, und ließen sich opfern. Da war niemand, der fragte: "Was tun wir eigentlich?" Es war, als ob sie alle den Verstand verloren hätten. Der Mais soll damals bitter geworden sein, so daß die Tolteken ihn nicht mehr in den Mund nehmen, geschweige denn eßen konnten. Und eine alte Frau - es heißt, es sei der Dämon gewesen, der nun die Gestalt einer alten Frau angenommen hatte - ließ sich im Blumenfeld nieder und röstete den Mais. Und der Mais, den sie röstete, stank über die ganze Welt, über alle Menschen: der üble Geruch legte sich auf die ganze Erde. Als aber die Tolteken den gerösteten Mais rochen, dünkte sie der Geruch sehr gut, und sie kamen eilends auf kürzesten Wegen herbei - es heißt Ja, daß sich die Tolteken aus Entfernungen nichts machten. Als viele beisammen waren, tötete der Dämon sie allesamt; keiner sah die Heimat wieder. Fürwahr, ein arges Spiel trieb der Dämon mit den Tolteken! Noch viele andere unheimliche und schreckliche Dinge begegneten den Tolteken, so daß Tollan ganz und gar zugrunde ging. Und Quetzalcouatl, der darüber höchst beunruhigt und bekümmert war, faßte den Entschluß, seine Stadt Tollan zu verlaßen. Er machte sich bereit. Es heißt, daß er sein goldenes und rotes Muschelhaus verbrannte; den übrigen Toltekenschatz, die Kostbarkeiten, vergrub und verbarg er an schwer zugänglichen Orten, im Innern der Berge oder in Felßchluchten. Die Kakaobäume verwandelte er in Dornakazien, und was es von Schmuckvögeln gab, von roten Löffelreihern, sandte er voraus; sie flogen vor ihm her nach dem Küstenland. Als alles soweit war, brach er auf. Er wanderte und kam an einen Ort Quauhtitlan, wo ein sehr dicker und hoher Baum stand, neben den er trat. Darauf besah er sich im Spiegel und sprach: "Ich bin alt." Und er nannte den Ort Alt-Quauhtitlan. Dann bewarf er den Baum mit Steinen, und die Steine drangen in die Rinde ein, sie blieben darin haften. Das kann man noch heute an dem Baum sehen; unten fängt es an und reicht bis zum Wipfel. Während er weiterwanderte, bliesen seine Begleiter die Flöten für ihn. Als er einmal an einem Platze ausruhte, setzte er sich auf einen Stein und stützte dabei seine Hände auf. Dann blickte er gen Tollan und weinte und schluchzte; Hagelschauern gleich strömten seine Tränen, über sein Gesicht rannen sie, und wo sie hinabtropften, durchlöcherten sie den Stein. Und als er sich mit den Händen auf den Stein stützte, drang seine Handfläche in diesen ein, wie wenn er Töpferton sei. Auch sein Gesäß drückte sich, wo es auf dem Stein ruhte, in ihn ein. Das kann man noch heute an den Vertiefungen sehen; darum nannte er den Platz Temacpaleo, "wo sich der Handabdruck im Felsen befindet". Danach brach er auf und kam nach dem Ort, den man Tepanouayan nennt. Ein Waßer ist dort, das sehr breit ist. Er legte einen Stein hin, machte eine Brücke und ging auf dieser über den Fluß; danach nannte er den Ort Tepanouayan, "wo man auf einer Steinbrücke über das Waßer geht". Und wieder brach er auf und gelangte an eine Stätte, die man Cozcaapan nennt. Dort wollten ihn die Dämonen zur Umkehr bewegen und am Weiterwandern hindern. Sie sprachen zu ihm: "Wohin gehst du? Warum hast du deine Stadt verlaßen? Wer soll dort jetzt dem Gotte dienen?" Da erwiderte Quetzalcouatl: "Es kann nicht anders sein; ich ziehe auf jeden Fall von dannen." Und die Dämonen fragten ihn: "Wohin wirst du gehen?" Quetzalcouatl erwiderte: "Nach Tlapallan, um dort mein Schicksal zu erfahren." Sie fragten ihn weiter: "Was wirst du dort tun?" Quetzalcouatl antwortete: "Ich bin dorthin gerufen worden; die Sonne rief mich. Da sprachen die Dämonen zu ihm: "Es ist gut; aber laß doch wenigstens die toltekische Kunst zurück." Quetzalcouatl gab die ganze toltekische Kunst preis: die Goldschmiedekunst, die Edelsteinschleiferei, die Holzschnitzerei, die Steinmetzkunst, die Malerei, die Anfertigung von Federschmuck. Alles ließen sie ihn auf den Boden werfen, alles nahmen sie ihm fort. Darauf warf Quetzalcouatl alle seine Geschmeide ins Waßer, und sie wurden vom Waßer fortgeschwemmt. Darum nannte er den Ort Cozeaapan, "am Fluß des Geschmeides". Quetzalcouatl zog weiter und kam an einen Ort, der Cochtocan genannt wird. Dort begegnete ihm ein Dämon und fragte ihn: "Wohin des Weges?" Quetzaleouatl antwortete: "Nach Tlapallan, um dort mein Schicksal zu erfahren." Und der Dämon sprach: "Gut. Trinke hier den Wein, den ich mitgebracht habe." Quetzalcouatl entgegnete: "Das ist nicht möglich. Ich darf ihn nicht einmal kosten." Der Dämon drang in ihn: "Das darf nicht sein, daß du ihn weder trinkst noch davon kosten willst. Denn ich laße niemand von mir gehen, dem ich nicht Wein vorsetze, den ich nicht trinken laße, den ich nicht trunken mache. Also, hier ist er, vorwärts, trink!" Da trank Quetzalcouatl den Wein mit einem Saugrohr, und als er ihn getrunken, fiel er auf dem Wege in Schlaf. Er schnarchte so laut, daß man es weithin hörte. Und als er aufgewacht war, blickte er nach der einen und der anderen Seite, besah sich und glättete sein Haar. Danach nannte er den Ort Cochtocan, "wo man im Schlafe daliegt". Quetzalcouatl brach auf und erstieg die Paßhöhe zwischen dem Popocatepetl und dem Iztactepetl, und es fiel Schnee über die, die er bei sich hatte, die Zwerge und Buckligen, seine Haußklaven; sie starben daselbst vor Kälte. Quetzalcouatl sprach sich Mut zu; er weinte, sang und seufzte. Und in der Ferne erblickte er nun bereits den anderen Schneeberg, den Poyauhtecatl. Wiederum brach er auf, zog durch alle Lande und berührte alle Städte, und man sagt, daß er viele Zeichen als Andenken hinterließ. An einer Stelle soll er sich damit belustigt haben, daß er einen Berghang querte und so auf den Boden herunterkam, von wo er wieder auf einer Strickleiter aus Agavefasern hinaufstieg. An einer anderen Stelle legte er einen Ballspielplatz ganz aus Steinen an. Die Linie, die sich in der Mitte des Platzes befindet, war in den Boden gegraben und reichte tief hinab. An einer anderen Stelle schoß er einen Pfeil in eine Ceiba, und der Pfeil, den er schoß, war ebenfalls eine Ceiba; er drang von Seite zu Seite hindurch. An einer anderen Stelle baute Quetzalcouatl ein Haus in der Erde an einer Stätte, die man Mictlan nennt. Noch viele andere Dinge tat er allerorten. Man sagt, daß er auch allen Bergen Namen gab, überhaupt hier auf Erden allen Dingen erst die Namen verlieh. Und nachdem er dann an das Ufer des Meeres gekommen war, baute er ein Schlangenfloß. Als es fertig geworden war, setzte er sich darauf, und es diente ihm als Schiff. So fuhr er von dannen und wurde auf dem Waßer entrückt. Niemand weilt, wie er nach Tlapallan gelangte. Andere sagen, daß Quetzalcouatl im Jahre "Eins Rohr" am Ufer des Himmelswaßers anlangte, weinte, seinen ganzen Schmuck ablegte und sich danach selbst verbrannte. Und man sagt, daß seine Asche emporstieg, nachdem er sich verbrannt hatte, und daß dann alle möglichen Vögel mit kostbarem Gefieder erschienen, die man in die Höhe zum Himmel fliegen sah: Löffelreiher und Kotingas, Tzinitzcan und Ayoquan, Papageien, Araras und Loros und alle sonstigen Arten von Schmuckvögeln. Nachdem die Asche ganz verflogen war, stieg das Herz Quetzalcouatls vor aller Augen empor. Es ging zum Himmel und in den Himmel ein. Die Alten erzählen, das Herz Quetzalcouatls habe sich in einen Stern verwandelt, der in der Morgendämmerung erscheint und zum erstenmal sichtbar wurde, als Quetzalcouatl starb. Man nannte ihn nunmehr den "Herrn der Dämmerung". Nachdem Quetzalcouatl gestorben war, war er zuerst vier Tage lang unsichtbar; es heißt, daß er damals in der Unterwelt weilte. Weitere vier Tage lang war er Knochen; erst nach acht Tagen erschien der große Stern, den man Quetzalcouatl nennt. Und man sagt, daß dann erst Quetzalcouatl zum Gott wurde. Bevor Quetzalcouatl auf seinem Weggang ans Meer kam, soll er zwanzig Jahre in Cholula gelebt haben und beim Verlaßen dieser Stadt vier vornehme, tugendhafte Jünglinge mit sich genommen haben. Als er mit ihnen in die Provinz Coatzacoalco kam, sandte er sie wieder zurück und trug ihnen neben etlichen guten Lehren, die er ihnen gab, auf, den Bewohnern von Cholula zu verkünden, daß in zukünftigen Zeiten über das Meer aus dem Osten weiße Männer kommen würden, mit langen Bärten gleich ihm selbst. Diese würden Herren der Länder von Mexiko werden. Mythologische Bedeutung
Dank an Marcela meiner wundervollen indianischen Freundin aus Mexico
Die Venus, der am besten und am hellsten sichtbare Himmelskörper nach der Sonne und dem Mond, inspirierte mit seinen Auftauchen, Verschwinden und zyklischen Veränderungen seiner Position von alters her die Tolteken zu Mythen, in dem sie sich Gott Quetzalcoatl, dem Symbol der Dualität im den Kreislauf von Tod und Wiederauferstehung schufen., Sehr wichtige in der Philosophie der Tolteken und ihrer Erben, den Mayas und Atzteken.
Sein Name, wörtlich als gefiederte Schlange übersetzt - Quetzal, Vogel mit kostbaren Federn; und coatl, Schlange und auch Gefährte oder Zwilling - , bezieht sich auf die zwei Erscheinungsweisen auf diesem Planeten, auf die kostbaren Zwillinge, auf den Abendstern und den Morgenstern, welche eigentlich nur ein und der selbe Stern sind, auf die Synthese des Entgegengesetzten; wobei Nahuatl eine Sprache ist, die nicht versucht genaue Konzepte zu vermitteln, sondern eine Sprache voller Bilder und Symbole ist. Und Quetzal ist ein ein Symbol dafür wie sich kostbare Dinge vereinigen, z.B. der Sprössling des Mais, der Himmel, das himmlische Paradies; wogegen mit Coatl Ideen wie Regen, Erde und Unterwelt verbunden werden. Man sieht wie Quetzalcoatl im Osten geboren wird, das Universum als Abendstern (also als die Venus) überquert und danach für acht Tage verschwindet. (Acht) Tage die er im Verborgenen verbringt, bevor er im Westen als Morgenstern wieder erscheint, durch seine Überquerung des Kosmos den Kreislauf zwischen Tod und Wiedergeburt und den Wechsel zwischen diesen beiden Gegensätzen symbolisierend. Prinzipien, die durch denselben Quetzalcoatl, den wohltätigen Gott, den weißen Tezcatlipoca, repräsentiert werden. Sowie auch durch seinen Bruder, den Unheilvollen, den schwarzen Tezcatlipoca, der in allem sein(Quetzalcoatls) Rivale aber auch sein Gefährte bei der Schaffung des Universums ist.
Die Geschichte ist nichts als der ewige Kampf zwischen diesen beiden, dem Kreislauf von Erschaffung und Zerstörung, Sieg und Niederlage, die unterschiedliche Zeiten schufen, unterschiedliche Sonnen, das Gegenwärtige und das, was dieser voraus ging. In einer letzten Instanz stellt der Kampf zwischen beiden den Antagonismus zwischen einer geschwächten toltekischen Kultur und der Machtergreifung des Atztekischen Reiches, (besser) repräsentiert durch den blutrünstigen Tezcatlipoca, dem Gott des Krieges, der am Ende Quetzalcoatl in der Person seines Priesters, Ce-Acatl, besiegt. Tezcatlipoca besiegt ihn, indem er ihm(Quetzalcoatl) sein menschliches Antlitz -alt und hässlich- zeigt, wonach der Gott-Mensch an seiner Macht zweifelt, seine heiligen Aufgaben vernachlässigt, sich betrinkt bis er Inzest begeht und beschämt seinen Tempel in Tula für immer verlässt und später in Cholula, um sich am Rand des Meeres selbst zu opfern, nicht ohne vorher zu bemerken, dass er mit Bart und blondem Haar zurückkehren wird. Vor dieser Niederlage war Quetzalcoatl schon zweimal wiederbelebt worden. Das erste Mal als er nach Mictlan, in die Welt der Toten, hinabstieg, um die Knochen der Männer zurückzuholen, aus denen er die Bewohner der fünften Sonne schaffen wollte. Das zweite Mal, bevor er dies schaffte, als er in der Falle starb, die ihm dieselben Götter, nach vier fehlgeschlagenen Versuchen die Menschen neu zu erschaffen, verängstigt, gestellt hatten. Dieser dritte Besuch in der Welt der Toten war keine Ausnahme. Nachdem er sich geopfert hatte, erwachte er von seinem Scheiterhaufen und stieg in den Himmel auf, wo er zum Morgenstern wurde, um seinen Mythos, seinen Höhepunkt und Untergang, mit jedem Zyklus der Venus zu wiederholen. Wenn die Geschichte denen, die verstehen, dass das Werden ein Kreislauf ist, weiter erzählt worden wäre, hätten diese vielleicht hinzugefügt, dass Quetzalcoatl in der Gestalt des blonden Mannes Hernan Cortes zurückkehrte, von dessen purem Anblick überwältigt, der atztekische Herrscher, Moctezuma, annahm, dass das perfekte (Zahn)rad der Zeit wiederangefangen hatte sich zu drehen. Dieses Mal starben alle Götter. Oder vielleicht auch nicht, da ja die Dialektik dieser Geschichte die Dialektik der Gegensätze ist, wonach es zwei Götter gibt, die immer weiter einen Kampf ohne Ende miteinander führen. 3
TezcatlipocaTezcatlipoca war der Gott der Nacht und der Materie der Tolteken und der Azteken. Er wird auch der "Rauchende Spiegel" genannt, denn er wird mit seinem magischen Spiegel dargestellt, mit dem er in die Herzen und in die Zukunft blickt. Weitere Attribute waren sein Opfermesser aus Obsidian und sein Jaguar-Gewand. Tezcatlipoca war der Gott des Nordens, der Kälte, des Nachthimmels samt Mond und Sterne, der Farbe Schwarz, der Materie, des Krieges, der Helden, der Versuchung und der schönen Frauen.
Tezcatlipoca war an der Erschaffung der Welt zur Zeit der ersten Sonne beteiligt. Sein Gegenspieler Quetzalcoatl zerstörte diese Welt, aber später vertrieb Tezcatlipoca ihn aus Tollan/Tula. Einst verführte Tezcatlipoca die Blumengöttin Xochiquetzal, die Schwester von Xochipilli. Aus der "Historia general de las cosas de Nueva España" von Bernardino de Sahagun stammt folgender Text über Tezcatlipoca:
Nach der Gottheit Tezcatlipoca wurde auch der Asteroid (1980) Tezcatlipoca benannt. Eine der wichtigsten Zeremonien der aztekischen Religion war die Opferung eines Jugendlichen, der Tezcatlipoca symbolisierte. Ein Jugendlicher bot sich zum Opfer an, wurde ein Jahr lang als Gott verehrt und spielte während dieser Zeit auf den Straßen Flöte. Am Ende des Jahres musste er die Stufen zum Tempel besteigen und vier Flöten zerbrechen, welche die Himmelsrichtungen symbolisierten. Schließlich legte er sich auf den Opferstein, wo ihm das Herz herausgeschnitten wurde. 4DER WEG DER TOLTEKENCarlos Castaneda
Carlos Castaneda (Nachname der Mutter), auch Carlos Aranha (Nachname des Vaters) (* 25. Dezember 1925 in Cajamarca, Peru, nach eigenen Angaben am 25. Dezember 1935 in Juquery bei Sao Paulo in Brasilien geboren; † 27. April 1998 in Los Angeles) war ein Anthropologe, selbsterklärter Schamane (s.g. Nagual), eine Art moderner Prophet sowie mehrfacher Bestsellerautor und Mitgründer der Tensegrity-Bewegung.
1968 berichtete Castaneda in seinem ersten Buch, er habe im Rahmen seiner Studien über die Indianer Mexikos den Schamanen und Zauberer Don Juan Matus vom Stamm der Yaqui-Indianer kennengelernt und in den folgenden Jahren die Kunst Don Juans als Wissender erlernt. Lehren des Don Juan MatusEine Aussage, die hinter den Lehren des Don Juan (also hinter Castanedas Werken) steht, lautet: Der Mensch und die Welt, die ihn umgibt, ist das größte Mysterium, und nur wer den Weg des Herzens geht (also immer seinem Herzen folgt), kann den Weg des Kriegers beschreiten, sein Bewusstsein erweitern und seine Lebensenergie effektiver nutzen. Dies geschehe, indem nach und nach eine Umverteilung der Lebensenergie vorgenommen würde, ihre Quantitäten aus unsinnigen Handlungen immer mehr abziehend und das frei gewordene Potential in konstruktive Aktivitäten investierend. Die wichtigsten Praktiken in diesem Zusammenhang sind: „Das bekämpfen des Gefühls der eigenen Wichtigkeit“, „Den Eigendünkel ablegen“, „Den Spiegel der Selbstbetrachtung zerbrechen“, die Selbstbetrachtung, der Eigendünkel und das Gefühl der eigenen Wichtigkeit sind nach Meinung der Zauberer Eigenheiten, die die Energie des Menschen binden und ihn daher schwächen. Da nach Don Juan das Wesen der Dinge aus solch fließender Energie bestehe, scheint das Kriterum zur Beurteilung von Sinn und Unsinn ihr selbst immanent zu sein. Laut Castaneda wurde dieses Wissen von den Schamanen/Zauberern aus dem präkolumbischen Mexiko von dem Volk der Tolteken überliefert. Durch diese von Castaneda weiter vermittelten Einsichten in die Eigenschaften des menschlichen Bewusstseins und der Bewusstheit alles Lebenden erfährt der Mensch von der Möglichkeit der Freiheit. Erreichbar sei diese, wenn er eine Lebensweise annehme, die als Weg des Herzens oder Weg des Kriegers bezeichnet wird, wobei diese Lebensweise oberflächlich betrachtet ähnliches erreichen möchte wie der Zen-Buddhismus, bspw. das Anhalten des Inneren Dialogs. Das Kriegertum (Die Kunst des Kriegers), eine Leistung und Lebenseinstellung, die „nichts mit Akten kollektiver Gewalt oder individueller Dummheit zu tun hat“ (- Anspielung auf die unzähligen Revolutionen und Kriege der Menschheitsgeschichte -), gründet in der persönlichen Auseinandersetzung mit der Unendlichkeit. Der Pfad der Krieger wurde laut Castaneda ersonnen, um dem Suchenden körperliche und charakterliche Stärke zu geben, damit er die sich ihm in den Weg stellenden Schwierigkeiten erträgt und sich nicht von außergewöhnlichen Wahrnehmungen aus der Bahn werfen lässt. Außerdem soll dieser Pfad dem Krieger die Energie geben, die er braucht, um in unbekannte Welten einzutreten. Castaneda gibt an, dass laut seinem Lehrmeister, dessen Linie der Zauberer bereits seit 10000 Jahren existierte, sie ihren Zenit allerdings vor 3000 Jahren überschritten habe. Zitat: „Ein Krieger befindet sich im Kampf gegen das individuelle Ich, das uns unserer einstigen Fähigkeiten beraubt hat“. Während dieser existenziellen Auseinandersetzung sei zuerst der Montagepunkt - also das Ich/Bewusstsein als die psychische Instanz, die sich zwecks Orientierung Vorstellungen über die Welt 'montiert' - entdeckt worden und schließlich auch das rein energetische Wesen der Dinge, das in Form von leuchtenden Fasern materialisiert, die sich zu Dingen und Lebewesen bündeln. Nur letztere würden jedoch über den Montagepunkt verfügen, in dem sich jeweils eine bestimmte Menge dieser Fasern konzentriert. Sie erinnern an das Konzept der Superstrings, welches im Abendland von der modernen Physik erörtert wird. Der Weg des Kriegers ist als Suche nach der „absoluten Freiheit“ zu verstehen, Castaneda beschreibt es als „Freiheit von den Konventionen der Wahrnehmung“, eine Konvention z. B. zwinge den heutigen Menschen dazu, die Welt als eine Welt von festen Objekten wahrzunehmen, obgleich es dem Menschen möglich sei, sich aus dieser Konvention zu befreien und alles so zu sehen, wie es sei - als Energie. Auf diesem Pfad habe man es mit vier Gegnern zu tun, von denen der letzte für Individuen unüberwindlich bleibt: die Angst, Klarheit, Macht und das Alter. Wiederholt phasenweiser Rückzug des Kriegers aus seinen sozialen Bindungen zwecks objektivierender Betrachtung ihrer Korrektheit, sowie die Schwächung des Egos bis hin zum 'weltanhaltenden' Abschalten seines inneren Dialoges (Egozentrik), sind in dieser Lehre die Grundvoraussetzungen für das erfolgreiche Beschreiten des Kriegerpfades. Bewusstheit und Wahrnehmung |
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SEPHIROTE |
CUERPOS |
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1 |
Kether |
Padre |
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2 |
Chokmah |
Hijo |
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3 |
Binah |
Espíritu |
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4 |
Chesed |
Intimo |
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5 |
Geburah |
Alma Divina |
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6 |
Tiphereth |
Alma Humana |
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7 |
Netzach |
Cuerpo Mental |
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8 |
Hod |
Cuerpo Astral |
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9 |
Jesod |
Cuerpo Vital |
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10 |
Malkuth |
Cuerpo Físico |
WILLKOMMEN
Gästebuch
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Dagnawrote:
June 25
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Dagnawrote:
June 22
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Dagnawrote:
♥¸.•*´¨`*•.¸♥•.¸♥¸.•*´¨`*•.¸♥♥¸.•*´¨`*•.¸♥
June 14
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Dagnawrote:
Lieber Freund, bin ich hier, weil sein Raum eine Liebe an die Natur mitteilt,
June 8
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Ing. Marcela .wrote:
Hello my beautiful Pazuzu, I am again with you. I was with friends to San Luis Potosí, to the "Real one of 14", is a zone where the Peyote occurs to much. It is a very special and mysterious place. There there is chamanes and they orient us for the consumption of peyote. You have consumed it?.......
Nov. 25
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Alraunewrote:
Oct. 31
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Verenawrote:
*ein schönes wochenende wünsche ich Dir,
liebe grüße Verena*
Oct. 26
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tina s.wrote:
hi pazuzu, danke dir für deinen eintrag...deine homepage gefällt mir auch sehr gut...wünsche dir eine schöne woche.tina
Oct. 15
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Ing. Marcela .wrote:
Dear pazuzu, I wish you that you have pretty week, by always your friend: Marcela
Oct. 14
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Ing. Marcela .wrote:
HALLO PAZUZU, IT IS A PLEASURE TO BE IN YOUR SPACE.
BESOS.
MARCE
Oct. 6
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Kalle G.wrote:
Hallo, Danke für Deinen Eintrag auf meiner Seite.
Es hat mich sehr erfreut, dass Du Dich auf meiner Hompage mal umgesehen hast.
Ich war ebenfalls von Deiner Homepage begeistert und werde bestimmt noch einige male hie reinschauen.
mfG. Kalle
Oct. 4
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...wrote:
Köszönöm a látogatást.
Szép időt és jó pihenést kivánok a hétvégére. Üdv ! -kati-
Sept. 29
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Lucecita Lovewrote:
Hola Tesoro!!!! quiero desearte que este fin de semana te traiga mucha alegria, paz y felicidad...Dios te bendiga siempre junto a todos tus seres queridos!!!..., MUY FELIZ FINDE!!!!..,un beso muy grande de tu siempre amiga, Lucecit@
Sept. 29
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Heinzwrote:
*Hallo Grüß Dich*
*Liebe Freunde*
Liebe Menschen, gibt es die?
ganz bestimmt, sag niemals nie. Ich kenn‘ so manchen dieser Sorte, versteh‘n mich auch ganz ohne Worte. Es gibt sie oft in meinem Leben,
sie zu seh’n, das ist es eben. Wo kann ich diese Menschen finden? Hoffe, dass sie nie entschwinden. Wie willst du finden, was schon da?
sie sind dir immer wieder nah. Wenn du meinst, es geht nicht mehr, von irgendwo kommt einer her. Du musst nur bitten, traue dich,
sie sind wie du, das glaube ich. Sie fragen nicht nach dem Warum, sie helfen einfach, auch mal stumm. Sie tun es nicht für Geld und Ehr‘,
du stößt sie ab damit gar sehr. Ganz einfach um der Liebe willen, helfen, um dein Herz zu füllen. Jede Hilfe bringt sehr viel,
führt uns auf den Weg zum Ziel. Was, wenn der Weg das Ziel schon ist? Oh, wie hätt‘ ich das begrüßt. Liebe Menschen sind auch hart,
spielen oft den Widerpart. Wer soll stützen dich im Leben, wenn nicht die Härte ist gegeben? Lass‘ mal lieb umarmen dich,
was so oft schon wollte ich. Liebe Menschen gibt es doch, schau‘ mal in den Spiegel noch. Wünsch Dir ein schönes Wochenende* Liebe Grüße Heinz.
Sept. 28
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Pazuzu-guten Tag,
Groß danke an toi für dein Kommen in meinem Raum, großen danke für deine Filme, habe ich geschätzt, gutes Ende der Woche und guten Wochenendes. Freundschaften, Yves,
Sept. 28
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1001 Nachtwrote:
Ich wünsche dir ein ganz ganz tolles und erholsames Wochenende!!!
Danke für deine vielen lieben und tollen Gästebucheinträge. Habe leider
nur selten Zeit fürs zurückschreiben.... Aber jetzt habe ich mir einfach
mal Zeit daür genommen.
ganz liebe Grüße von
1001 Nacht alias Diana
Sept. 28
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MΣLBIΣST ஐwrote:
HuHu,
wie gehts denn so?
Übrigens,das cafe kenn ich nicht.hattest mich doch mal gefragt.erinnerst du dich noch?
lang lang ist her....
Liebe grüße und ein schönes wochenende
wünscht dir Mel aus Berlin
Sept. 28
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Nimuewrote:
ein schöner Space, leider hab ich heute nicht die zeit alles zu lesen, aber das bisher gelesene fand ich toll!
liebe grüße nimue
Sept. 23
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Grüße von Oxygeno ich wünsche dir einen schönen tag und ein schönes wochnende. liebe grüße Yves,
Sept. 22
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calla&azimmwrote:
Sept. 21
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Fallenangelwrote:
Hallo Pazuzu..... Wollte dir nur einen schönen Tag wünschen....bis zum nechsten mal....bye bye...
Sept. 18
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Oryzawrote:
hello thank you for you visit me ^^ i'm so glad very much your space so nice much much i like your spaces much.
but i must sorry someone . with you write with me in my spaces i can not uderstan it .
i don't know what ? with you send for me ^^ coz i think it that's not is einglish ^^ but
how ever i must thak you for you relly.. i hope you have a nice every day.^^ good night ^^
Sept. 17
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Ing. Marcela .wrote:
HALLO PAZUZU,
GOOD DAY, ARE NO PROBLEM IF YOUR MUSICA I PUT IT IN MY SPACE,
IT FASCINATES THAT MELODIA TO ME OF PINK FLOYD, I CAN PUT IT DAYS IN MY SPACE?
IT RECEIVES GREETINGS, THAT YOU HAVE PRETTY DAY.
MARCELA URIZAR.
Sept. 17
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Akin Alaswrote:
Hi how are you
Sept. 17
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?wrote:
hallo Pazuzu, ich grüße dich ,und danke für deinen eintrag in meinem gästebuch oder besser gesagt bücher , du weißt ich habe viele spaces und dises ist auch meiniges lächel. dises bild habe ich mir erfragt von einm spaces freund, ( also nicht geklaut, )
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liebe grüße von tasmania usw.
Sept. 16
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